Das Bild zeigt eine Gitarre

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02.03.2026

Vorspielabend vom 26.02.2026

Schülervorspiel der Gitarrenklasse von Frau Häckel

Am frühen Abend des 26. Februar präsentierte die Gitarrenklasse von Melanie Häckel ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm, das stilistisch von Pop über Rock bis zu spanischer Folklore reichte. Die Bandbreite der Vorträge zeigte sowohl technische Fortschritte als auch musikalische Persönlichkeit der jungen Spielerinnen und Spieler.

 Programm und Eindrücke (Auswahl)

Melissa Lochner eröffnete mit Cover Me In Sunshine (P!nk) — ein eingängiger Pop‑Song.

Afina Vernigorova spielte Bella Donna (Pietro Lombardi) gefühlvoll und stimmig.  

Meryem Mammadov bot mit mehreren kürzeren Stücken (Die Ente Eduard, Verpennt im Orient, Drei flotte Bienen, Superstar – alle St. Hesse) eine charmante und vielseitige Mini‑Folge, die pädagogisch gut aufeinander abgestimmt wirkte.  

Yara Mattausch interpretierte mit viel musikalischem Feingefühl „Soleares“ in der Bearbeitung von Ehrenhard Skiera. 

Die „Soleares“ gehören zu den traditionellen Formen des spanischen Flamenco und zeichnen sich durch ihren ausdrucksstarken, teils melancholischen Charakter aus.

Jakob Weigl setzte den südlichen Flair mit Súbeme la Radio (Enrique Iglesias) fort.

Taylor Marc Mathi spielte Just Before (J. M. Borner) und außerdem ein Thema aus einer Klaviersonate von Mozart (Arr.: Tilman Hoppstock)

Alexandria Schultz präsentierte Royalty (Egzod & Maestro Chives) — ein moderner, elektronisch geprägter Popsong — sowie No Roots (Alice Merton), beides stimmige Beiträge im aktuellen Pop‑Feld.  

Den lauteren, rockigen Abschluss bildeten Ludwig Loos (E‑Bass) und Robin Schneider (E‑Gitarre, Gitarrenklasse A. Wildenauer) mit Numb (Linkin Park). Die Kombination aus E‑Bass/ E-Gitarre und Playback verlieh dem Stück die erwartete Wucht und zeigte, wie gut bereichsübergreifend zusammengearbeitet wurde.

 Stil, Atmosphäre und Pädagogik:

Das Programm zeichnete sich durch große stilistische Vielfalt aus: aktuelle Pop‑Covers, arrangierte Themen und lehrplanorientierte Stücke standen gleichberechtigt nebeneinander.  

Der Einsatz von E‑Gitarre und E‑Bass (mit Verstärkung) brachte dynamische Kontraste in einen ansonsten akustisch geprägten Abend und demonstrierte den Umgang der Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Spielbedingungen.  

Pädagogisch war auffällig, dass viele Beiträge kurze, gut geformte Darbietungen waren — ideal für Bühnenerfahrung und für die Präsentation von Lernfortschritten.

 Fazit:

Das Vorspiel der Gitarrenklasse von M. Häckel bot einen gelungenen Querschnitt durch das aktuelle Repertoire junger Gitarristinnen und Gitarristen. Technische Weiterentwicklungen, stilistische Neugier und gelungene Zusammenarbeit — besonders bei der verstärkten Band‑Darstellung — machten den Abend für Zuhörerinnen und Zuhörer interessant. Solche Formate sind wertvolle Bühne für die Schülerinnen und Schüler und ein schöner Beleg für die Unterrichtsarbeit in der Musikschule.

 Wir freuen uns auf weitere Konzerte und Vorspiele aus dieser Klasse.

Hier geht´s zum Pressebericht…

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